Bewusst leben

No Stress …

28. April 2018

… “no stress” …

Jeder benutzt dieses Wort täglich – und auch Du begründest verschiedene Verhalten und Situationen mit dem Wort „Stress“!
Aber was ist eigentlich Stress? Und was macht es mit Deinem Körper?

„Stress ist eine Aktivierungsreaktion des gesamten Organismus mit seiner aktuellen Belastbarkeit, seinen Erfahrungen, seinen Motiven und Denkmustern auf Stressoren, also auf alles was individuell als Anforderung, als Bedrohung oder als Schaden bewertet wird“ (Wagner-Link 2009, S. 8).

Stress ist kein modernes Phänomen worunter Du ab und an leidest, sondern Stress hat einen evolutionären Sinn. Nur somit bist du in der Lage, Dich an variierende Umweltbedingungen anzupassen. Grundsätzlich ist Stress also eine völlig normale und natürliche Reaktion, die sich auf den Organismus auswirkt (Schlehelein 2006, S. 751).

Leider haben sich Grund und Ursache des Stressempfindens ein wenig geändert im laufe der Jahre.
Während die Urzeitmenschen durch die plötzlich zur Verfügung stehende Energie bei Stressempfinden gut für Kampf- oder Fluchtsituationen gerüstet waren, ist der moderne Mensch, Gott sei Dank, selten mit lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert. Noch ein weiterer Unterschied ist, dass für den Urzeitmenschen unmittelbar nach der Stressreaktion die Erholungsphase einsetzte. Heutzutage bist Du durch allgemeine Reizüberflutung oder beruflichen Dauerstress nur bedingt in der Lage, eine direkt anschließende Erholungsphase einzuläuten (Wagner- Link 2009, 14 ff.). Vielleicht kennst Du ja das Gefühl von Konzentrationsstörungen, Angst, Nervosität etc. ?! Dies sind Symptome des negativem Stress. Selye (1988) unterscheidet zwischen dem positiven Eustress, der Dich beflügelt und dem negativen Distress, der Dich überfordert.
„Der Unterschied zwischen den Anforderungen einer Situation und Ihrer Wahrnehmung davon, wie gut Sie mit der Situation umgehen können, bestimmt, wie viel Stress Sie empfinden werden“ (Elkin 2009, S. 14).
Sobald Du das Gefühl hast, dass eine Situation nicht zu bewältigen ist, gerät Dein Körper in Stress. Entscheidend ist folglich nicht die Situation als solche, sondern Deine persönliche Situationsbewertung.
Empfindest Du dich als hilflos und klein, wird Dein Stressempfinden sehr hoch sein. Siehst Du eine Situation gelassen, so wird sich Dein Stressempfinden im Rahmen halten.
Aber auch dies ist leichter gesagt als umzusetzen.

Hier ein Paar Tipps was Du gegen Stress tun kannst:

  • Einstellungssache
    Arbeite mithilfe eines Gesundheitscoach, Psychologen, guten Freund, an Deiner Einstellung. Denn eine Stressfördernde Einstellung ist oft gesteuert durch Perfektionismus, Dramatisierung von Tatsachen, Ausschliesslichkeitsbehauptungen („Immer läuft alles schief“, „Nie mache ich was richtig“ …)
  • Entspannungsmethoden erlernen
    Probiere, zusammen mit einem Gesundheits- und Sportcoach, Physiotherapeuten oder Yoga Lehrer, die Muskelentspannung nach Jacobson, Traumreisen, Meditation, Autogenes Training, Yoga, Reiki …
  • Sport
    Sport lässt Dich nicht nur schwitzen sondern kann auch sehr wohl entspannen. Zum einen kommst Du durch die motorische Aktivität direkt auf andere Gedanke, zum anderen baust Du Stresshormone ab. Versuche deshalb so regelmäßig wie möglich Bewegungseinheiten in deinen Alltag zu integrieren.
  • Zeitmanagement
    Eine bekannte Stressquelle ist das Gefühl, zu viel erledigen zu MÜSSEN. Oftmals liegen die Gründe hierfür in einer fehlender Übersicht über alle wichtige Aufgaben.
    Stichwörter wie Priorisieren, Struktur, Planung, Ziele, Wichtigkeit sollten geordnet und überdacht werden.
    Wenn es Dir Schwerfällt Dich diesbezüglich zu organisieren, ist es gar nicht verkehrt Hilfe und Unterstützung zu suchen.

BE HAPPY – BE HEALTHY – BE YOU

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