Bewusst bewegen

Jetzt sei doch mal ein bisschen flexibel….

11. März 2018

Wie oft hörst und liest Du: Sei Flexibel.
Ein Wort welches Deinen Alltag regelrecht bestimmt – wage ich zu behaupten. Eine Lebenseinstellung, die in der heutigen Zeit nicht mehr weg zu denken ist.
Aber wie wichtig ist die körperliche Flexibilität eigentlich? Ein Thema, welches ich in meinen 8 Jahren Berufserfahrung schon so einige Male recherchiert habe.

  • Stretching – vor/nach dem Training?
  • Stretching – Was macht das mit dem Körper?
  • Stretching – Zur Prävention?

Die Wissenschaft bringt um das Thema Dehnen immer wieder neue Erkenntnisse hervor. Vor noch gar nicht so langer Zeit hat Dr. Robert Herbert von der Universität in Sydney 10 Studien zu diesem Thema verglichen. Für Dich habe ich versucht meine Vision mit den Erkenntnissen der Wissenschaft zusammen zu bringen:

Dysbalancen Ade!
Du treibst wenig, einseitig oder gar kein Sport? Verbringst Deinen Tag vorwiegend im Sitzen?
Oftmals sind Deine Muskeln oder Teile Deiner Muskeln nicht gefordert, schwach oder verkürzt. Verspannungen und Schmerzen im Rücken, Nacken sowie Knieprobleme sind dann häufig die unangenehmen Folgen. In diesem Fall ist kontrolliertes, statisches Dehnen sehr sinnvoll, um Fehlhaltungen entgegen zu wirken.

Besseres Körpergefühl
Durch Stretching bekommst Du garantiert ein besseres Körpergefühl. Du fühlst Dich beweglicher, geschmeidiger und fitter. Je nach Trainings- und Lebensart ist Stretching sehr wichtig für die strukturelle Flexibilität Deines Bindegewebes. Im Allgemeinen fühle ich mich persönlich nach dem Stretching geschmeidiger und entspannter. Probiere es mal aus mit Yoga oder Pilates.

Beschleunigung der Regeneration
Der Sportmediziner Arno Schmidt-Trucksäss von der TU München empfiehlt, sich nach dem moderaten Sport und der Cooling Down Phase statisch zu dehnen, um damit die Regeneration der Muskulatur zu fördern. Durch das Stretching wirst Du wieder schneller fit für die nächste Trainingseinheit, da die Reizungen der Übergänge zwischen Muskeln und Sehnen verringert werden und der Muskel schneller wieder belastbar ist.

Und wann lieber nicht?
Direkt nach einem sehr intensiven Training ist das Stretching laut Wissenschaftlern nicht zu empfehlen. Deine Muskulatur hat gewünschte Micro- & Miniverletzungen erlitten, durch das Dehnen würdest Du diese nur verschlimmert. Auch wenn ein akuter Muskelkater vorliegt, sollte man nicht Dehnen.
Der Bewegungswissenschaftler der Universität Wuppertal, Jürgen Freiwald ist der Ansicht, dass sich ein starker Zug an den Muskeln sich eher negativ auf Deine Heilung auswirkt. Fazit – Keine Hilfe gegen Muskelkater.

Prävention?
Oftmals verletzt Du Dich beim Sport wenn Du unachtsam bist und Deine Konzentration schwindet. Aber dass eine Verletzung direkt vorgebeugt werden kann durchs dehnen kann die Wissenschaft nicht beweisen. Ich persönlich denke jedoch, dass Du Dich vor Verletzungen schützen kannst, indem Du Dysbalancen vorbeugst. Die Regelmäßigkeit macht’s.
Also – Start Stretching every day!

Zu flexibel?
Bist Du ein sehr bewegliches Kind gewesen? Vielleicht genetisch bedingt oder durch den Sport den Du betrieben hast? Bist Du Mutter, und körperlich sehr flexibel nach Deiner Schwangerschaft geworden? Dann musst Du auch einen Gedanken wagen, ob zu viel Flexibilität auch Beschwerden mit sich bringen kann. Und ja, das kann es, wenn Du nicht für genügend Stabilität sorgst.
Es kann Dir passieren, dass Bänder und Sehnen zu locker sind und die Gelenke somit instabil und verletzungsanfälliger werden. Noch ein Grund mehr um ein Augenmerk auf das Kräftigen Deiner Muskulatur zu richten.
Aber hierzu findest du sicherlich in den nächsten Monaten etwas in meinem Blog!

Lass Dir helfen Deinen Fokus auf Deine optimale und nicht etwa maximale Beweglichkeit zu legen – RebeccaMax Gesundheitscoaching ☺

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